Neue Wege bei der PV-Anlagenüberwachung

22. August 2017

Installateure kennen das Problem: Die PV-Anlage ist installiert und das PV-Monitoringsystem integriert. Nun steht die Frage im Raum: Wer kümmert sich zukünftig um die Auswertung von Fehlermeldungen?

Binsdorf/Geislingen, 22. August 2017 - In vielen Fällen übernimmt der Kunde das Ruder und überwacht seine PV-Anlage selbst – was für ihn aber nicht immer von Vorteil ist. Schnell wird bei dieser Variante ein Problem mit der Anlage zu spät bemerkt, was zu hohen Ertragsverlusten führen kann. Alternativ dazu bieten einige Installateure ihren Kunden einen Service-Vertrag an, der die Überwachung der PV-Anlage beinhaltet. Von solch einem Vertrag profitieren in der Regel beide Seiten. Der Kunde kann sich entspannt zurücklehnen, denn der Fachmann kümmert sich um alles und ist sofort zur Stelle, wenn ein Problem auftritt. Dem Installateur bietet sich dagegen die Möglichkeit einen festen Kundenstamm auf- bzw. auszubauen.

Jeder Service ist natürlich mit einem zeitlichen Aufwand verbunden, der vom Installateur gestemmt werden muss. In der Praxis heißt das: Eingehende Fehlermeldungen analysieren und mögliche Ursachen, wie z. B. ein ausgefallener String, erkennen und beheben.
Bei einer geringen Anzahl an überwachten Anlagen stellt das noch kein großes Problem dar, doch mit steigender Zahl steigt auch der Aufwand. Vor allem die tägliche Überwachung und Fehlerauswertung beanspruchen viel Zeit. Einige Anbieter, die sich mit der Anlagenüberwachung beschäftigen, bieten den Installateuren hier Unterstützung an. Wie zum Beispiel die Solare Datensysteme GmbH mit ihrem Service „Solar-Log™ WEB-4U“. Ein Expertenteam des Monitoringsystem-Herstellers übernimmt hier die PV-Überwachung. Dabei werden alle eingehenden Fehlermeldungen analysiert, ausgewertete und an den Installateur proaktiv weitergeleitet.

Wie ein Installateur mit diesem Service in der Praxis arbeitet und welche Vorteile das bringt, beschreibt Reiner Stauss, Geschäftsführer der ezee Energy GmbH, Fachgroßhandel für erneuerbare Energien.

In welchem Umfang nutzen Sie den „Monitoring-Service“?
Wir überwachen rund 1000 PV-Anlagen davon lassen wir 350 Anlagen mit dem Solar-Log™ WEB-4U überwachen.

Worin bestehen aus Ihrer Sicht die Vorteile?
Unser Service-Team ist oftmals beim Kunden direkt vor Ort. Dadurch sind die Kapazitäten für das Anlagenmonitoring vom PC aus begrenzt. Indem wir einen Teil des Monitorings abgeben, können wir unsere Ressourcen besser nutzen und Zeit einsparen.

Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt mit der Fremdvergabe des PV-Monitorings gemacht?
Wir hatten beispielsweise den Fall, dass eine Überhitzung des Wechselrichters vorlag. Dieser vermeintlich kleine Fehler kann schnell zu empfindlichen Ertragsausfällen beim Kunden führen. Von unserem Ansprechpartner bei der Firma Solare Datensysteme erhielten wir umgehend die Meldung, dass eine Überhitzung des Wechselrichters droht. Unser Team setzte sich daraufhin mit dem Kunden in Verbindung und behob den Fehler. In diesem Fall war der Ventilator defekt und musste ausgetauscht werden. Dank der schnellen Kommunikationswege zwischen unserem Dienstleister, uns und dem Kunden, konnte ein Ertragsausfall verhindert werden.
In einem anderen Fall war der Konfigurationscheck, der standardmäßig durchgeführt wird, sehr hilfreich. Bei der Ersteingabe aller Anlagendaten in das Portal gab es einen Zahlendreher. Dieser ist bei der Prüfung durch das Solar-Log™ WEB-4U Team sofort aufgefallen und wurde behoben. Wir bekamen die Information über den Fehler und dass dieser nun korrigiert wurde. Dadurch mussten wir uns nicht mit der Fehlersuche beschäftigen und konnten die eingesparte Zeit anderweitig nutzen.

Download: Pressemitteilung - Neue Wege bei der PV-Anlagenüberwachung (.pdf)

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