Referenz Anlage: Strom vom Straßenrand

Weniger Lärm, mehr saubere Energie: Lärmschutzwand produziert PV-Strom

Immer neue Ideen und Impulse bringen die erneuerbaren Energien voran. Eine davon vereint Stromproduktion und Lärmschutz und gilt als bundesweit einmaliges Projekt. Wir von Solare Datensysteme freuen uns, dass wir hier dabei sein dürfen.

An der Autobahn 3 bei Aschaffenburg ist eine 887 Meter lange und knapp 3 Meter hohe Lärmschutzwand entstanden – bestückt mit 600 PV-Modulen des Solar-LogTM-Partners Solar-Fabrik (www.solar-fabrik.de). Die Module mit jeweils 280 Watt Leistung wurden eigens für diese Lärmschutzwand angefertigt. Sie sind mit einem annähernd blendfreien Spezialglas versehen und wurden aufwendig in den bestehenden Lärmschutzwall integriert. Die PV-Module hat man auf der fahrbahnabgewandten Seite installiert. Zum Einsatz kommt ein Lärmschutz-System der Firma Kohlhauer aus Baden-Württemberg. Mit dieser Pilotanlage werden bis zu knapp 170 kWp Leistung produziert. Überwacht wird die Anlage vom Solar-LogTM-Partnerunternehmen Die Solar-Wächter (www.solar-waechter.de) mit zwei Solar-LogTM 1200 PM+ .

Das nach langjähriger Planung realisierte Projekt soll Erkenntnisse bringen, wie man Photovoltaik sinnvoll in Lärmschutzeinrichtungen integrieren und entsprechende Anlagen künftig schneller realisieren kann. Somit kann das Projekt Vorbildcharakter haben. Nach aktuellen Berechnungen leiden die Bewohner von etwa 500 Gebäuden in Autobahnnähe dank des Lärmschutzwalls jetzt wesentlich weniger unter Lärmbelastung. Die Kosten von 3,5 Millionen Euro werden vorwiegend vom Bund getragen. Der hier gewonnenen Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Betrieben wird die Anlage von der städtischen Aschaffenburger Versorgungs-GmbH, die dafür einen 20 Jahre laufenden Vertag unterschrieben hat.

Mit dieser Energie vom Straßenrand können rein rechnerisch 200 Menschen ein Jahr lang versorgt oder 80 E-Autos ein Jahre lang betrieben werden.

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